Warum heißt unsere Schule Ernst-Moritz-Arndt Schule ?

Ernst-Moritz Arndt hat von 1769 bis 1860 gelebt. Er wurde auf der Insel Rügen geboren. Dort gibt es jetzt noch ein kleines Museum in der Ortschaft Garz, nahe dem Geburtshaus von Ernst-Moritz Arndt.

 

Arndt
aus: Sichelschmidt, G. Ernst Moritz Arndt

 

Als Erwachsener war er Professor in Bonn. Er hat dazu beigetragen, dass die Leibeigenschaft abgeschafft wurde.  

Ernst-Moritz Arndt hat viele Dinge gesagt, die wir heute gut finden.

Er hat aber auch Dinge gesagt, die wir heute nicht richtig finden und nicht mehr so sagen würden. Vieles, was er zu den Juden aufgeschrieben hat, sehen wir aus unserem geschichtlichen Wissen heute anders.

Ernst-Moritz Arndt hat Kirchenlieder und Gedichte geschrieben.

Das evangelische Gemeindehaus in Rodenkirchen trägt auch seinen Namen. Wahrscheinlich wurde deshalb auch die evangelische Grundschule in Rodenkirchen nach ihm benannt.

Die Menschen in Rodenkirchen sagen schon lange zu unserer Schule

 

 

 "E M A"

Sie meinen damit:   

ERNST   MORITZ   ARNDT

 


 

Mehr Informationen zum Namensgeber unserer Schule finden sich hier: 

http://www.ernst-moritz-arndt.de/

Diese Informationssammlung ist das Ergebnis einer "Arbeitsgruppe Ernst Moritz Arndt", die sich 1989/90 am Remscheider Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium gebildet hat und zwei Jahre lang die Werke Arndts wissenschaftlich durchleuchtete. Hier wird Ernst-Moritz Arndt ausführlich und kontrovers beschreiben. 


 

Auch in der "Encarta Enzyklopädie" von Microsoft findet sich der Eintrag "Ernst-Moritz Arndt":

 

"Arndt, Ernst Moritz (1769-1860), deutscher Patriot, Schriftsteller, Publizist und Professor. Arndt wurde am 26. Dezember 1769 in Groß Schoritz auf der Insel Rügen geboren. Er studierte an den Universitäten Greifswald und Jena. Mit seiner Schrift Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft in Pommern und Rügen (1803) trug er entscheidend zur Aufhebung der Leibeigenschaft in Vorpommern bei. Als Napoleon 1806 in Preußen einfiel, veröffentlichte er den ersten Band seines patriotischen, antinapoleonischen Werkes Geist der Zeit (drei weitere Bände 1809-1818), woraufhin er nach Schweden ins Exil fliehen musste. Er ergriff weiterhin leidenschaftlich Partei für die politische Einheit Deutschlands und gegen Napoleon, z. B. mit seinen patriotischen Liedern für Teutsche (1813) und der Flugschrift Der Rhein, Teutschlands Strom, aber nicht Teutschlands Grenze (1813). 1812 bis 1815 war Arndt Privatsekretär des Reichsfreiherrn von Stein und 1818 bis 1820 Professor für Geschichte in Bonn, wurde allerdings wegen seiner politisch unerwünschten Ansichten suspendiert. Erst mit der Thronbesteigung des liberalen Friedrich Wilhelm IV. im Jahr 1840 wurde Arndt rehabilitiert und konnte wieder als Professor wirken. 1848/49 war er Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung, schloss sich dem rechten Zentrum an und trat für einen einheitlichen deutschen Nationalstaat unter preußischer Führung ein. Arndt starb am 29. Januar 1860 in Bonn."

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